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Gartenspruch

“Unkraut nennt man die Pflanzen, deren Vorzüge noch nicht erkannt worden sind.”
-Ralph Waldo Emerson
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Begriff Definition
Gartenscheren

Eine Gartenschere gehört zur Grundausstattung des Werkzeugs für jeden Gärtner. Ob Blumen geschnitten werden, Sträucher, Gemüse, Bäume, Gräser oder Beerenobst. Etwas zum Schneiden, Kürzen oder Zerkleinern gibt es eigentlich immer. Kleine Scherenkunde: Eine Astschere hat einen sehr langen Stiel und dient zum Schneiden von Ästen mit bis einigen cm Durchmesser. Mit ihr können jedoch keine kleineren Äste geschnitten werden und sie ist recht unhandlich und schwer. Eine Heckenschere hat recht lange Schneidmesser -häufig in Wellenschliff- und hilft neben dem Heckrückschnitt auch beim gleichmäßigen Kürzen von kleineren Trieben und Ästen, bspw. bei Efeu, Bodendecker oder auch Rosen. Mit der Heckenschere können bei einem Schnitt gleich viele Triebe abgeschnitten werden. Die kleinere Blumenscheren oder Ambossscheren können mit einer Hand bedient werden und sind recht leicht. Sie lassen sich immer mitführen und helfen bei allen kleineren Schnittaufgaben im ganzen Garten. Zu dem Unterschied zwischen Blumen- und Ambossschere siehe Gartenscheren.

Grubber

Der Grubber ist im Frühjahr das beste Gerät zum Vorbereiten der Beete zum Pflanzen. Er hat drei oder fünf gebogene Zinken bzw. Schare in V-Form und wird durch den Boden gezogen. Der im Herbst/Winter umgegrabene Boden darf im Frühjahr nicht noch einmal komplett gewendet werden. Nur die oberste Schicht des Bodens soll gelockert werden. Hierzu kann der Grubber ideal eingesetzt werden. Er hilft aber auch während der Pflanzperiode, um das Erdreich zwischen zwei Pflanzreihen oder in Blumenbeeten aufzulockern. Insbesondere bei lehmigen Böden die bei längerer Trockenheit schnell verkrusten leistet der Grubber gute Dienste.

Gründüngung

Wird eine Brachfläche eine längere Zeit nicht benötigt (z.B. ein leeres Gemüsebeet, eine Fläche, auf der in einem Jahr Rasen eingesät werden soll), kann diese Fläche auf die nächste Kultur optimal mit Hilfe von Gründüngungspflanzen vorbereitet werden. Hier hält der Fachhandel unterschiedlichen Mischungen von schnellwachsenden Gründüngungspflanzen bereit (am einfachsten und preislich günstigsten ist Gelbsenf). Neben der Verbesserung des Bodens, einer tiefgründigen Durchwurzelung und damit Auflockerung wird der Boden vor Austrocknung und Erosion geschützt. Ein positiver Nebeneffekt ist, dass Unkrautwuchs durch die stark wachsenden Gründüngungspflanzen weitestgehend unterdrückt wird.

Weitere Details erläutern wir in Kürze in einem E-Book mit vielen Tipps & Tricks zur Unkrautbekämpfung. Bitte abonnieren Sie unseren Newsletter, um über die Veröffentlichung des E-Books informiert zu werden.

Humusgehalt bestimmen

Wird eine Brachfläche eine längere Zeit nicht benötigt (z.B. ein leeres Gemüsebeet, eine Fläche, auf der in einem Jahr Rasen eingesät werden soll), kann diese Fläche auf die nächste Kultur optimal mit Hilfe von Gründüngungspflanzen vorbereitet werden. Hier hält der Fachhandel unterschiedlichen Mischungen von schnellwachsenden Gründüngungspflanzen bereit (am einfachsten und preislich günstigsten ist Gelbsenf). Neben der Verbesserung des Bodens, einer tiefgründigen Durchwurzelung und damit Auflockerung wird der Boden vor Austrocknung und Erosion geschützt. Ein positiver Nebeneffekt ist, dass Unkrautwuchs durch die stark wachsenden Gründüngungspflanzen weitestgehend unterdrückt wird.

Insektizide

Ein Insektizid ist ein chemisches Mittel zur Bekämpfung von Insekten. Je nach Schädlingen werden Mittel zur Bekämfpung von saugenden Insekten (bspw. Blattläuse) und beißenden Insekten (bspw. Raupen) unterschieden.

Kalk

Kalk ist neben Stickstoff, Kali und Phosphorsäure einer der Hauptnährstoffe von Pflanzen. Er hat hierbei eine doppelte Aufgabe zu erfüllen: Zum einen verbessert Kalk das Bodenleben, die Humusbildung und Säurebindung im Boden, zum anderen dient er in der Pflanze als Gewebebefestigung, ist an der Bildung von Stärke und Zucker beteiligt und hilft beim Transport der Nährstoffe in Pflanzen. Kalkmangel kann zu Bodenmüdigkeit bzw. niedrigeren Erträgen, zu Befall mit Mehltau und zu stärkerem Unkrautwuchs führen.

Kompostierung

Organische Düngerstoffe verdienen die Aufmerksamkeit eines jeden Gärtners. Pflanzliche Abfallstoffe aus Garten und Küche können jedoch nicht als rohes Abfallprodukt in den Boden eingearbeitet werden, sondern müssen vorher kompostiert werden, damit sie zu nährstoffreichem Humus umgewandelt werden. Hierzu ist die Bildung eines Komposthaufens oder eines Kompostsilos im Garten zu empfehlen. Eine gute Kompostierung ist eine Wissenschaft für sich und der Arbeitsaufwand nicht zu unterschätzen. Weitere Informationen finden Sie unter Tipps & Tricks und dann "Kompostierung im Garten" .

Lehmboden

Lehmboden ist eigentlich für jeden Garten das ideale Bodensubstrat und lässt sich für fast alle Kulturen verwenden. Viele Gärtner stufen ihn falsch ein, weil sie ihn mit Tonboden verwechseln. Ein lehmiger Boden mit einem gewissen Sandanteil speichert Nährstoffe und Wasser ohne direkte Gefahr von Staunässe. Aufgenommene Wärme wird nur langsam wieder abgegeben (gute Speicherfähigkeit). Wie sich ein Lehmboden erkennen und verbessern lässt, lesen Sie unter Gartenneuanlage - Boden .

Maulwurf

Der Maulwurf ist ein Säugetier aus der Art der Insektenfresser. So mancher Gärtner wurde durch die kleinen Tierchen schon zur Weißglut gebracht. Der Maulwurf steht in der Bundesartenschutzverordnung jedoch unter Artenschutz und auch das Bundesnaturschutzgesetz verbietet das Töten der Tiere. Ledigliche die Vergrämung des Maulwurfs ist erlaubt. Hierbei können Duftstoffe und akkustische Mittel zur Anwendung kommen. Weitere Details und Hinweise zum Umgang mit Maulwürfen im Garten finden Sie in der Rubrik "Tipps & Tricks" unter "Umgang mit Maulwürfen, Wühlmäusen und Ratten im Garten" .

Mehltau

Der Mehltau ist ein pilzlicher Schädling an Pflanzen. Zu unterscheiden ist der falsche Mehltau, der an weißfleckigen Blättern und an der Blattunterseite durch einen weißen Schimmelrasen erkennbar ist und der echte Mehltau, bei dem auf den Blättern und an den Stengeln ein weißes Schimmelgeflecht erscheint. Vorbeugen bzw. bekämpfen kann man Mehltau durch besonders sorgfältige Unkrautvernichtung zwischen den Pflanzen, gutes Hacken und Lockern des Bodens sowie Kalkgaben. Siehe auch unter Unkrautbekämpfung. Die direkte chemische Bekämpfung ist mit Fungiziden möglich .

Moorboden

Moorboden kommt nur selten vor, es handelt sich meist um Torferden unterschiedlicher Güten mit einem hohen Anteil organischer Materialien, also abgestorbenen Pflanzenresten. Die Nährstoffdichte ist häufig nur niedrig bis mäßig. Moorboden ist eher sauer, was nur wenigen Pflanzen wie Heidekrautgewächsen oder Azaleen-Arten (bspw. Rhododendren) gut bekommt. Wie sich ein Moorboden erkennen und verbessern lässt, lesen Sie unter Gartenneuanlage - Boden.

Nachkultur

Im Laufe des Sommers werden im Gemüsegarten die Beete nach und nach leerer. Auf diesen Flächen können Nachkulturen ausgesät werden, die bis in den Spätherbst/Winter geerntet werden können. Dazu eignen sich hauptsächlich Germüsesorten, die auch kühlere Temperaturen und schlechteres Wetter vertragen und zügig wachsen, wie beispielsweise Feldsalat, Zuckerhut, Chinakohl, Herbstrüben oder Wintersteckzwiebeln. Beete, die nicht mehr genutzt werden sollen, können auch mit einer Gründüngung bepflanzt werden.

Neophyten

(griechisch: neo = neu; phyton = Pflanze; Einzahl: Neophyt, Mehrzahl: Neophyta eingedeutscht Neophyten) sind Pflanzen, die bewusst oder unbewusst, direkt oder indirekt vom Menschen nach 1492, dem Jahr der Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus, in Gebiete eingeführt wurden, in denen sie natürlicherweise nicht vorkamen.

Nistkästen

Helfen Sie vielen heimischen Vogelarten beim Nisten und Rasten durch das Anbringen von Nistkästen im Garten. Hängen Sie die Nistkästen in einer Höhe zwischen 1,50 m und 3,00 m mit dem Einflugloch in Richtung Südosten auf. Selbstverständlich sollte während der Brut- und Aufzuchtszeiten jegliche Störungen an den Nistkästen vermieden werden. Daran sollte bereits beim Auswählen von Aufhängplätzen gedacht werden. Die Vögel sollten die Nisthäuser ungestört befliegen können, insbesondere auf Katzen ist zu achten. Diese können ggf. durch ein Drahtgeflecht um den Baumstamm am Hochklettern gehindert werden. Durch eine Ausrichtung nach Südosten (vom Wetter abgewandte Seite) wird weitgehend vermieden, dass Regen in die Nistkästen dringen kann. Sehr wichtig ist ferner die regelmäßige Wartung der Nisthäuses. So sollte der Innenraum gesäubert, der Gesamtzustand, das Einflugloch, die Sitzstange und die Aufhängevorrichtung überprüft werden. Eine solche Nistkastenkontrolle sollte am besten jährlich, mindestens aber alle zwei Jahre in der Zeit von September bis November durchgeführt werden. Bitte beurteilen Sie dann ebenfalls den Aufhängeplatz der Kästen noch einmal und hängen sie ggf. etwas um. Um unterschiedlichen Vögelarten ein Nisten zu ermöglichen, bringen Sie am besten mehrere Nistkästen mit unterschiedlichen Einfluglöchern an (bspw. 27 mm und 32 mm), da je nach Vogelart andere Einfluglöcher benötigt werden. Siehe hierzu die Nistkästen im Online-Shop unter Nistkästen.

Okulieren

Okulieren (auch Okulation) bezeichnet das Veredeln von Rosen. Es ist für viele Gartenfreunde eine interessante Aufgabe und eigentlich recht einfach durchzuführen, wenn man mit den Handgriffen gut vertraut ist. Beim Okulieren hilft ein Okuliermesser, um ein "Edelauge" herauszuschneiden und an der Veredelungsstelle hereinzusetzen.

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