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| Begriff | Definition |
|---|---|
| Sandboden |
Sandboden ist leicht, feinkörnig und wenig fruchtbar. Wasser rinnt durch Sandboden hindurch wie durch ein Sieb und nimmt Nährstoffe gleich mit in den Unterboden. Sandböden sind sehr leicht und erwärmen sich schnell, kühlen aber genauso schnell wieder ab. Wie sich ein Sandboden erkennen und verbessern lässt, lesen Sie unter Gartenneuanlage - Boden. |
| Scheren |
Eine Schere bzw. Gartenschere gehört zur Grundausstattung des Werkzeugs für jeden Gärtner. Ob Blumen geschnitten werden, Sträucher, Gemüse, Bäume, Gräser oder Beerenobst. Etwas zum Schneiden, Kürzen oder Zerkleinern gibt es eigentlich immer. Kleine Scherenkunde: Eine Astschere hat einen sehr langen Stiel und dient zum Schneiden von Ästen mit bis einigen cm Durchmesser. Mit ihr können jedoch keine kleineren Äste geschnitten werden und sie ist recht unhandlich und schwer. Eine Heckenschere hat recht lange Schneidmesser -häufig in Wellenschliff- und hilft neben dem Heckrückschnitt auch beim gleichmäßigen Kürzen von kleineren Trieben und Ästen, bspw. bei Efeu, Bodendecker oder auch Rosen. Mit der Heckenschere können bei einem Schnitt gleich viele Triebe abgeschnitten werden. Die kleinere Blumenscheren oder Ambossscheren können mit einer Hand bedient werden und sind recht leicht. Sie lassen sich immer mitführen und helfen bei allen kleineren Schnittaufgaben im ganzen Garten. Zu dem Unterschied zwischen Blumen- und Ambossschere siehe Gartenscheren. |
| Sprenger |
In der wärmeren Jahreszeit benötigen alle Pflanzen im Garten reichlich Wasser. Das Gießen kann durch den Einsatz von Regnern/Sprengern erheblich erleichtert werden. Ferner kann das kostbare Nass durch den Einsatz von Gartenregner bzw. Sprengern gezielter und gleichmäßiger ausgebracht werden. Zu unterscheiden sind Kreis- und Vierecksprenger, Sprühregner und Impulsregner, Sprenger mit Erdspießen und solche mit Bodengestell, Sprenger aus Plastik und Geräte aus Metall/Aluminium sowie Sprenger mit den unterschiedlichsten Reichweiten und Vernebelungs-/Wurfarten. Eine Übersicht sowie Regner unterschiedlicher Bauweisen sind im Online-Shop bei Gartensprengern zu finden. |
| Stammschutz |
Der Stammschutz bei Obstbäumen und Zierbäumen kann zum einen dazu dienen, bei jungen Bäumen Frostschäden zu verhindern. Sie entstehen bei einem Wechsel von starker Einstrahlung der Wintersonne und starken Nachtfrösten. Hier gegen können die Stämme entweder mit einem Kalkanstrich versehen werden oder die Stämme werden durch einen Ring aus Brettern geschützt. Auf der anderen Seite kann Stammschutz gegen Wildverbiss (bspw. durch Kaninchen) an jungen Bäumen eingesetzt werden. Hierbei wird der Stamm mit einem engmaschigen Drahtgeflecht mit mindestens einem Meter Höhe umspannt (Abstand zum Stamm halten). Erhältlich sind auch Kunststoffmaterialien mit Löchern, die um den Stamm gewickelt werden. |
| Strohmulch |
In ländlichen Gegenden ist Stroh manchmal recht günstig erhältlich. Eine Mulchschicht aus Stroh wird eher im Gemüse- oder Beerenanbau eingesetzt, bspw. bei Erdbeerpflanzen, bei Himbeer- oder Johannisbeersträuchern. Nachteil: Stroh ist ungehäckselt recht sperrig und nicht sehr sauber und gleichmäßig auf dem Beet zu verteilen; bei hoher Feuchtigkeit fault eine Strohschicht schnell und bereitet einen Nährboden für Pilze (daher lassen sich Speisepilze sehr gut auf Strohballen kultivieren). Weitere Details zu Mulchformen hält unserem E-Book "Unkrautbekämpfung", das in Kürze erscheinen wird, bereit. Bitte abonnieren Sie unseren Newsletter, um über die Veröffentlichung des E-Books informiert zu werden. |
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